Beratung - Anmerkung

Anmerkungen

(1) Emil Schmalohr „Den Kindern das Leben zutrauen. Angewandte Entwicklungspsychologie und -beratung“, 1989, S.55.

(2) „Ein Erleben des Entfremdungsprozesses, der seinen Ausgang in der VA genommen hat, ist der Anlass zur Analyse; er kann jedoch nur erlebt werden, wenn er sich unterscheiden lässt von etwas anderem, von dem, was hinter der Verwundungs-Erfahrung durch das unterbewusste System versteckt gehalten wird. Folglich ist der Anlass einer Analyse das Erlebthaben von Ursprünglichem, das fremd erscheint!“ (Noosomatik, Bd.I, 2. Aufl., S.10.)

(3) Siehe dazu das „11. Kapitel: Die Aktionsfelder“

(4) „Das Zusammenwirken von Analyse und medizinischer Therapie ist auch in der Lage, präklinische Befunde frühzeitig zu deuten, jene Befunde, die man erkennen kann, bevor es zu einer symptomatischen Ausprägung oder gar einer Krankheit gekommen ist, um dann einer möglichen Erkrankung rechtzeitig entgegenwirken zu können.“ (GuG S.198 <siehe Noosomatik Band VI.2>.)

(5) Siehe dazu in Noosomatik Bd.VI.1, 7. Kapitel.

(6) Schmalohr a.a.O. S.57.

(7) ebd.

(8) Schmalohr a.a.O. S.60.

(9) Siehe dazu Noosomatik Bd.I, 2.Aufl.

(10) Schmalohr a.a.O. S.61.

(11) Siehe den Begriff i-Punkt hier „10. Kapitel: Grundsätze“ und Noosomatik Bd.V, 2. Aufl. „Allgemeine Darstellung der Lebensstilbilder“.

(12) J. Meinertz, 1952, zitiert bei Gaetano Benedetti „Klinische Psychotherapie. Einführung in die Psychotherapie der Psychosen“, 2.Aufl., 1980, S.22.

(13) „Strategien des Unbewussten“ in: Spektrum 5/1990, S.127.

„... der Mensch (vermag) durchaus auch bewusst zu denken, die Folgen seines Verhaltens abzuschätzen, dementsprechende Entscheidungen zu treffen und seine Handlungen danach auszurichten.“ (Joseph Weiss „Strategien des Unbewussten“ in: Spektrum der Wissenschaft, Mai 5/1990, S.122.)

„Nach der Kontroll-Hypothese („Control-Mastery Theory“ der San Francisco Psychotherapy Research Group. Anm. d. Verf.) ... hat der Patient oft ... ein völlig anderes Motiv, wenn er unbewusst einen Wunsch äußert. Wir haben schon erwähnt, dass nach dieser Hypothese der Patient sich unbewusst Verdrängtes bewusst machen könnte. Er fürchtet aber zugleich, mit manchen der verdrängten Gedanken und Gefühle seiner Beziehung zum Therapeuten zu schaden, wenn er sie kundtut ... Mit seiner bewussten Forderung testet er gewissermaßen den Therapeuten aus, wie weit der Therapeut Derartiges toleriert.“ (a.a.O. S.126.)

„Mit unbewussten Forderungen wollen demnach Patienten sich anscheinend tatsächlich versichern, dass sie sich gefahrlos mit verdrängten Gedanken, Gefühlen und Erinnerungen auseinander setzen können ... vielmehr scheinen (die psychischen Probleme) auf pathogenen, also krankmachenden und schmerzlichen Vorstellungen und Überzeugungen zu beruhen. Das sind unbewusste quälende, irrationale Gedanken, die psychische Störungen auslösen und weiter unterhalten. Man kann sie fehlangepasst nennen insofern, als sie die Betroffenen daran hindern, bestimmte an sich höchst erstrebenswerte Ziele zu verfolgen; schon vor dem Versuch schrecken die Erwartungen von Gefahr sowie Angst, Schuldgefühl, Scham oder Reue ab.“ (a.a.O. S.127.)

„Menschen, die eine Psychotherapie mitmachen, sind aber hochmotiviert, pathogene Vorstellungen umzustoßen und Lügen zu strafen, ... sie arbeiten daran, indem sie unter anderem ihre Meinung am Therapeuten ausprobieren.“ (ebd.)

„Bei einer planfördernden Deutung ist zu erwarten, dass der Patient Einsicht in seine Vorstellungen gewinnt und seine Gefühle lebhaft empfindet.“ (a.a.O. S.128.)

„Gleichwohl weisen unsere Daten schon deutlich darauf hin, dass es einem Patienten tatsächlich hilft, wenn sein Therapeut möglichst oft mit einer planfördernden Bemerkung auf seine Mitteilungen reagiert ..., dass aber der Patient selbst unbewusst Strategien sucht und anwendet, seine Heilung zu fördern, indem er diesen Vorstellungen begegnet - mit dem Ziel, Hindernisse, die sich seinen bewussten oder unbewussten Bestrebungen und Wünschen entgegenstellen, zu beseitigen.“ (a.a.O. S.129.)

„(Der Patient) bringt seine pathogenen Vorstellungen und andere unbewusste Gedanken und Gefühle nur dann zur Sprache, wenn er sich ganz sicher fühlt, dass er weder eine in ihm selbst drohende Strafe wie Schuld oder Scham fürchten muss noch Vergeltung in seinen mitmenschlichen Beziehungen, etwa Liebesverlust. Und er testet von sich aus unbewusst am Therapeuten, an dessen Reaktion auf seine versteckten Wünsche, wie es um diese Sicherheit bestellt ist.“ (a.a.O. S.129.)

(14) Siehe den Unterschied zwischen einer Vater-VA und einer Mutter-VA hier „3. Kapitel: Von der Verwundung (Traumatologie)“

(15) Siehe Noosomatik Bd.I, 2. Aufl., 15. Kapitel.

(16) Siehe GuG S.180 f. („Der Mensch als Organ. Entwurf einer physiologischen Anthropologie“).

(17) Zum Sowieso-Fatalismus siehe „6.Kapitel: „Sorgephänomene“.

(18) Siehe dazu analog Noosomatik Bd.I, 2.Aufl., 24. Kapitel: „Ein ‚kranker‘ Mensch kommt zum Arzt und will ‚gesund‘ werden.“

(19) Benedetti, a.a.O. S.46.

(20) Benedetti a.a.O. S.80; und hier „14. Exkurs: Geborgenheit in der Einzigartigkeit“. Zum Thema Beratung bzw. Analyse siehe auch Noosmatik Bd.I, 2.Aufl. und Bd.V, 2.Aufl.

(21) Benedetti a.a.O. S.137.

(22) a.a.O. S.138.

(23) Ausführungen zu dieser These in Noosomatik Bd.I, 2.Aufl.

(24) Siehe Noosomatik Bd.I, 2.Aufl., und hier „14. Exkurs: Geborgenheit in der Einzigartigkeit“.

(25) Sinnfrage vs. Schuldfrage - siehe dazu Noosomatik Bd.I, 2.Aufl., 13. Kapitel („Zu den Grundlagen der Anthropologie“).

(26) Siehe dazu das Themaheft „Heilung und Dogma“, WuL 1/1989 und WuL 1993 oder HuS 2.Aufl. besonders G. Lanczkowski „Heilung in außerchristlichen Religionen“.

(27) Anton Grabner-Haider „Tiefenstrukturen im mythischen Denken“ in: „Implizite Axiome. Tiefenstrukturen des Denkens und Handelns“, hrsg. von Wolfgang Huber, Ernst Petzold und Theo Sundermeier, 1990, S.105.

(28) a.a.O. S.107. Zu den Themen „familiäres Glaubensbekenntnis“ und „private Theologie“ siehe in GuM 2.Aufl.

(29) „Implizite Axiome in der Psychosomatik: Der simultandiagnostische Würfel“, in: „Implizite Axiome. Tiefenstrukturen des Denkens und Handelns“, hrsg. von Wolfgang Huber, Ernst Petzold und Theo Sundermeier, 1990, S.55.

(30) Benedetti a.a.O. S.139.

(31) Reiner Wiehl „Zur philosophischen Bedeutung von Dietrich Ritschls theologischem Konzept der 'Impliziten Axiome'“ in: „Implizite Axiome usw.“, S.139.

(32) Heribert Rücker „Das absolute Widerspruchsverbot als implizites Axiom“ in: „Implizite Axiome usw.“, S.202.

(33) „Implizite Axiome usw.“ S.142.

(34) Klaus Berger „Zur Kritik der Theorie der impliziten Axiome“ in „Implizite Axiome usw.“, S.234.

(35) Benedetti a.a.O. S.139.

(36) Benedetti a.a.O. S.141.

(37) Viktor v. Weizsäcker „Fälle und Probleme. Anthropologische Vorlesungen in der Medizinischen Klinik. XXXVI. Stammbaum und Ahnentafel <Basedow‘sche Krankheit>“, in: „Gesammelte Schriften“, Band 9, 1988, S.248.

(38) Siehe Noosomatik Bd.I, 2. Aufl., Nr. 1.10.3.4.1. „Exkurs: Gedanken zur Analogie ‚Enttarnung' und ‚Gerichtssitzung'“

(39) Benedetti a.a.O. S.146.

(40) Benedetti a.a.O. S.138.

(41) Siehe Noosomatik Bd.I, 2. Aufl., 12. Kapitel „Zur Rhetorik des Schweigens“.

(42) Benedetti a.a.O. S.178 f.

(43) a.a.O. S.179.

(44) a.a.O. S.192.

(45) Benedetti a.a.O. S.195.

(46) Benedetti a.a.O. S.136.

(47) Siehe 14. erkenntnistheoretischer Hauptsatz, Noosomatik Bd.I, 2. Aufl., S.347 („Der Satz von der 'nomadischen Existenz'“ ).

(48) Nach WuL 1-2/1991 (Themaheft „Sensualität und Sexualität“)